Pfalz


Die Pfalz ist mit gut 228 km² Anbaufläche das zweitgrößte deutsche Weinanbaugebiet (nach Rheinhessen) und liegt in Rheinland-Pfalz. Das Gebiet umfasst mehr als 100 Millionen Rebstöcke, durch die circa 2,5 Millionen hl Wein im Jahr erzeugt werden. Auf den Anbauflächen werden etwa 60% Weißweine und 40% Rotweine kultiviert. Das Weinbaugebiet Pfalz erstreckt sich entlang der Ostabhänge des Haardtgebirges. Das gesamte Gebiet unterteilt sich in die zwei Bereiche Mittelhaardt, Deutsche Weinstraße und Südliche Weinstraße. In Insgesamt 144 pfälzischen Ortschaften werden Weine angebaut. Vornehmlich in der Süd- und Vorderpfalz am Westrand der Ebene zwischen dem Rhein und dem Pfälzerwald. Mit über 1800 Sonnenstunden jährlich gehört das Gebiet zu den wärmsten deutschen Anbaugebieten und ist durch die einschließenden Gebirge weitgehend vor Kälteeinbrüchen geschützt. Die Böden bestehen aus Mischungen von Sand, Lehm, Löss, Mergel und Ton, mit wechselnden Anteilen sowie aus Verwitterungsböden aus Buntsandstein und Kalkstein. In der Pfalz gibt es heute 64 weiße und 62 rote Rebsorten. Beim Weißwein ist der Riesling die führende Sorte (bekömmlich und gelegentlich säurebetont). Müller-Thurgau, Weißer und Grauer Burgunder, Riesling, Gewürztraminer, Muskateller und Chardonnay sind die häufigsten Weißweinsorten danach